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VIDA

Schluss mit den Angriffen und kolportierten Halblügen!

Erfahren Sie die Wahrheit über die ÖBB und ihre MitarbeiterInnen.

FALSCH: Die ÖBB-Beschäftigen haben Privilegien.
WAHR: Seit 1996 sind neu eintretende ÖBB-Beschäftigte den ArbeiterInnen und Angstellten in der Privatwirtschaft gleichgestellt. Seit damals gibt es auch keine Pragmatisierung mehr.

FALSCH: Die ÖBB beschäftigen zu viel Personal.
WAHR: In den letzten 20 Jahren ist die Zahl der ÖBB-MitarbeiterInnen von 68.000 auf 42.000 reduziert worden. In derselben Zeit stieg die Zahl der Fahrgäste auf 447 Millionen pro Jahr.

FALSCH: EisenbahnerInnen gehen mit 50 Jahren in Pension.
WAHR: Seit 1996 gelten für alle neu eintretenden EisenbahnerInnen die Pensionsregelungen des ASVG, also die gleichen wie für ArbeiterInnen und Angestellte in der Privatwirtschaft. Das Pensionrecht, das für jene der ÖBB-BeamtInnen gilt, die vor 1995 bei der Bahn begonnen haben, wurde in den letzten 15 Jahren viermal reformiert. Das Pensionsalter wurde an jenes der BeamtInnen angeglichen. EisenbahnerInnen können künftig frühestens mit 61,5 Jahren in Pension gehen. Aber nur, wenn sie 42 Jahre gearbeitet haben.

FALSCH: EisenbahnerInnen arbeiten kürzer.
WAHR: ÖBB-Beschäftigte haben eine 40-Stunden-Woche. In der Privatwirtschaft gilt mittlerweile in den meisten Bereichen eine 38,5-Stunden-Woche als Normalarbeitszeit.

FALSCH: EisenbahnerInnen kassieren für alles hohe Zulagen.
WAHR: Natürlich gibt es für Nacht-, Sonn- und Feiertagsarbeit Zuschläge, genauso wie in der Privatwirtschaft. Diese Zuschläge liegen allerdings durchschnittlich um ein Drittel unter jenen der Beschäftigten in der Privatwirtschaft.

FALSCH: EisenbahnerInnen bekommen alle eine Abfertigung!
WAHR: Leider Nein. Alle sogenannten "pragmatisierten" MitarbeiterInnen bekommen keine Abfertigung. Diese erhalten alle Neueintretende wie im ASVG auch.

FALSCH: EisenbahnerInnen dürfen nicht versetzt werden.
WAHR: Für ÖBB-MitarbeiterInnen gelten dieselben Spielregeln wie für ArbeiterInnen und Angestellte in der Privatwirtschaft.

FALSCH: EisenbahnerInnen zahlen keine Arbeitslosenversicherung.
WAHR: Alle EisenbahnerInnen zahlen die gleich hohen Beiträge in die Arbeitslosenversicherung ein wie die Beschäftigten in der Privatwirtschaft.

FALSCH: Die ÖBB-MitarbeiterInnen fahren alle gratis mit dem Zug!
WAHR: Die EisenbahnerInnen haben schon immer eine Pauschalgebühr pro Monat bezahlt. Der Großteil der Beschäftigten benötigt diese auch nur überwiegend für dienstliche Fahrten.

FALSCH: Die ÖBB-Pensionen belasten das Budget der Republik.
WAHR: Die meisten ÖBB-Beschäftigten zahlen wesentlich höhere Pensionsbeiträge als Versicherte in der Privatwirtschaft. Die ÖBB-PensionistInnen müssen auch von der Pension einen Pensionsbeitrag bezahlen. Die Pension wird nicht wie sonst üblich von der Sozialversicherung, sondern direkt von den ÖBB bezahlt.

FALSCH: Die ÖBB verschleudern Steuergeld.
WAHR: Heute zum Glück nicht mehr. Aber zwischen 2000 und 2006 war das wirklich so. In dieser Zeit haben politisch eingesetzte ÖBB-Manager hunderte Millionen Euro an der Börse verzockt. Seit 2003 gibt es auch mehr "Führungskräfte" als je zuvor. Das alles hat der Bahn eine falsche Politik eingebrockt.

FALSCH: Die ÖBB müssen privatisiert werden.
WAHR: Ein Verkauf der ÖBB bedeutet das Ende für die Bahn der ÖsterreicherInnen. Überall dort, wo die Bahn an private Investoren verkauft wurde, ging das zu Lasten der Bahnkunden und deren Sicherheit. Unterm Strich kostet ein Ausverkauf der Bahn uns SteuerzahlerInnen unendlich viel mehr, als er bringt.

FALSCH: Die Gewerkschaft regiert die ÖBB.
WAHR: Gerade diejenigen, die das behaupten haben in ungekannter Art und Weise die ÖBB zu ihrem "Privilegienstadl" gemacht. Zwischen 2000 und 2006 wurden haufenweise Manager, Berater und Experten politisch motiviert in die ÖBB gedrückt. Resultat: Mehr "Häuptlinge", Millionengagen, Bonuszahlungen - und ein Debakel nach dem anderen.

FALSCH: Bei den ÖBB gibt es viel zuviele freigestellte BetriebsrätInnen.
WAHR: Die Anzahl der BetriebsrätInnen bei den ÖBB entspricht selbstverständlich vollständig dem Arbeitsverfassungsgesetz.

FALSCH: Die ÖBB sind ein Fass ohne Boden.
WAHR: Nirgendwo in der Privatwirtschaft macht der Eigentümer sein Unternehmen und seine Beschäftigten öffentlich so schlecht, wie manche Politiker die ÖBB. Über 447 Millionen Fahrgäste benützen jährlich die Bahn. Österreich braucht die Bahn, mehr als je zuvor.

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