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  • Sabine Stelczenmayr

vida Tirol: Öffentlicher Verkehr braucht neue Verkehrsdiensteverträge

Ausbau des Bahnverkehrssystems in Österreich



Österreich besitzt schon jetzt ein gut funktionierendes Bahnsystem. Herbert Frank, Tirols vida-Vorsitzender, führt dies auf die Direktvergabe in Österreich zurück: „Neben der Schweiz werden auch in Österreich die öffentlichen Fördermittel direkt an etablierte Eisenbahnunternehmen vergeben. Dadurch ist sowohl der öffentliche Verkehr, also auch die Arbeitsbedingungen im Eisenbahnsektor abgesichert“, so Herbert Frank. Mittels Ausschreibungsverfahren würden hingegen den Druck erhöhen und hätten negative Auswirkungen auf die Qualität der Verkehrsleitungen beispielsweise bei der Taktung, der Streckenabdeckung oder der Pünktlichkeit. Profitorientierte Eisenbahnunternehmen würden zum Beispiel nur stark frequentierte Strecken bedienen.


Fristversäumnis bei der Direktvergabe der Verkehrsfördermittel


Der ehemalige Bundesminister Norbert Hofer versäumte die Frist für die Direktvergabe der Verkehrsfördermittel. Daher stünde nun der öffentliche Verkehr in Oberösterreich, Salzburg, Tirol und der größten Verkehrsregion OST (Wien, Burgenland, Niederösterreich) auf dem Spiel, so Vida-Fachbereichsekretär Florian Guggenbichler: „Die Direktvergabe der Fördermittel werden in Form von Verkehrsdiensteverträgen (VDV) vergeben. Diese VDVs unterliegen einem strengen juristischen Verfahren mit genauer Fristenregelung." Die Verträge müssen bis Anfang Dezember 2019 unterzeichnet werden.


Dringender Appell an Bundesminister Andreas Reichhart


Die Gewerkschaft vida fordert in einem dringenden Appell nun von Bundesminister Andreas Reichhart, diese Verkehrsdiensteverträge zu unterschreiben: „Wir fordern die sofortige Absicherung des öffentlichen Verkehrs für tausende PendlerInnen, der Arbeitsplätze sowie der guten Arbeitsbedingungen bei den rot-weiß-roten Bahnen!“ (Herbert Frank)

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