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  • Sabine Stelczenmayr

vida Tirol: Verkehrsdienstevertrag mit ÖBB unterzeichnet: 3200 Jobs dank Direktvergabe gesichert

Aktualisiert: 23. Dez 2019


vida Tirol informiert KollegInnen über den abgeschlossenen Verkehrsdienstevertrag für den Personenverkehr der ÖBB in Tirol


Gewerkschaft hat für Unterzeichnung des Verkehrsdienstevertrages und Direktvergabe gekämpft: Für die Beschäftigten hat es sich ausgezahlt

„3200 hochwertige Arbeitsplätze bei den ÖBB sind jetzt langfristig für zehn Jahre abgesichert“, freut sich Herbert Frank, Tirols Vorsitzender der Gewerkschaft vida. „Die Gewerkschaft vida hat für die Unterzeichnung des Verkehrsdienstevertrages gekämpft!“ Für diese Direktvergabe bis 2029 musste die vida bei den politischen Entscheidungsträgern entsprechend Druck machen. „Es zahlt sich für die Beschäftigten jedenfalls aus, Gewerkschaftsmitglied zu sein“, betont Frank.

„Mit Direktvergaben werden zehntausende Arbeitsplätze mit guter Bezahlung und fairen Bedingungen bei unseren rot-weiß-roten Bahnen sowie in deren Zulieferbetrieben gesichert. Auch die PendlerInnen profitieren langfristig von qualitativ hochwertigen, verlässlichen Dienstleistungen und Angebotsverbesserungen“, so Frank weiter. Den Fahrgästen bringe der neue Verkehrsdienstevertrag mehr Verbindungen und zusätzliche Angebote.

„Um dem Klimawandel effektiv entgegen zu wirken, muss der öffentliche Verkehr abgesichert und weiter ausgebaut werden“, bekräftigt Frank. Österreich zählt zu den wenigen europäischen Ländern mit einem sehr gut funktionierenden Bahnverkehrssystem. Neben der Schweiz werden auch in Österreich die öffentlichen Fördermittel direkt an etablierte heimische Eisenbahnunternehmen vergeben. Dadurch seien sowohl der öffentliche Verkehr also auch die guten Arbeitsbedingungen im Eisenbahnsektor abgesichert, betont der vida-Gewerkschafter.

„Ausschreibungsverfahren erhöhen zwar den Wettbewerb im öffentlichen Verkehr. Das ist aber kein Garant dafür, dass sich die Qualität der Verkehrsleistungen bei Takt oder Streckenabdeckung und Pünktlichkeit verbessern würden. Ganz im Gegenteil: So befördern beispielsweise profitorientierte private Eisenbahnunternehmen nur auf stark frequentierten Strecken und auf keinen Nebenstrecken“, stellt auch vida-Fachbereichsekretär Florian Guggenbichler fest.

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